Abrechnung
Für
die Abrechung werden die Massen der Leistungen sofern sie nicht den
Ausführungsplänen zu entnehmen sind, gemessen
(Abrechnungsaufmaß), gezählt oder per Lieferschein
nachgewiesen. Eine maßgebliche Rolle spielt hierbei, was im
Bauvertrag, also in der Leistungsbeschreibung bzw. im Angebot angegeben
und vereinbart wird. Das Abrechnungsaufmaß dient dem Unternehmen als Beleg für eingebaute bzw. bearbeitete Massen.
Absteckung
Die Absteckung mittels Totalstation erfolgt entweder im
örtlichen System (Geradenabsteckung) oder über
Gauß-Krüger Koordinaten, die im Ausführungsplan
verzeichnet sein müssen.
Diese werden in das Feldbuch der Totalstation eingegeben und der
Bediener der Totalstation kann somit den Vermesser mit dem Prismenstab
an die richtigen Ort dirigieren. Vor der Koordinateneingabe ist es
jedoch notwendig sich in das Gaus-Krüger-System einzuhängen,
also den eigenen Standort im System zu ermitteln. Dazu bedarf es
mindestens zweier sog. Polygonalpunkte, offizielle Höhen-und
Lagepunkte, die über das regionale Vermessungsamt in Erfahrung
gebracht werden können.
Bei der Geradenabsteckung sind keine Gauß-Krüger Koordinaten
notwendig. Hier wird eine Gerade definiert und abgesteckt, über
die sich alle anderen Punkte ebenfalls abstecken lassen
(Abszisse-Ordinate-Verfahren)
AG Auftraggeber (Privatpersonen, Gesellschaften, Firmen, Kommunen etc.)
AN
Auftragnehmer (ausführende Firmen: Garten- und
Landschaftsbauunternehmen, Bauunternehmen, Teichbauer, Schlosser,
Schreiner, Elektriker etc.)
Aufmaß
Der Prismenstab wird auf jeden einzumessenden Punkt gesetzt und
von der Totalstation digital erfasst: es ergibt sich eine Datei mit
vielen Punkten, denen als Eigenschaft eine Höhe zugeordnet wird.
Diese Datei wird in eine AutoCAD-Datei eingelesen und nun werden die
Punkte zeichnerisch verbunden: zu dem Weg, der Terrasse, der Mauer, dem
Gebäude, die dann zugleich auch eine bzw. mehrere Höhenangaben
besitzen.
Ausführungsplan Erarbeiten und Darstellen der ausführungsreifen Planungslösung.
Bambus
gehört zur Familie der Gräser, kommt aus Asien und wird
in Europa als immergrünes, filigranes und bewegliches
Gartengehölz immer beliebter: Besonders schön ist die
Verwendung im Zusammenhang mit Kies, Kieseln und Wasser.- Häufig
verwendete Gattungen: Phyllostachys ist auch im Winter saftig
grün, solange es ihm nicht zu kalt ist (je nach Sorte bis
–25 ° C). Wichtig: er bildet Ausläufer und wächst
ohne Rhizomsperre unterirdisch durch den ganzen Garten. Fargesia
beliebt immer wieder unerwartet zu blühen, danach sterben die
Pflanzen ab. Ihr Vorteil ist, dass sie horstartig wachsen, also an der
einmal gepflanzten Stelle verweilen. Ihr Nachteil, dass sie im Winter
die Blätter einrollen und graugrün sind. Pseudosasa hat
große, dunkelgrüne Blätter und bildet wenig
Ausläufer.
Bambusgarten
Hauptgestaltungselement ist hier der Bambus: kombiniert mit Kies,
Kieseln und Wasser ein immergrünes, bewegtes Gartenbild.
Bauleitung Überwachen der Ausführung des Objekts
Bauüberwachung Überwachen der Ausführung des Objekts
Bestandsplan
Aus der zeichnerischen Verbindung entsteht ein digitaler
Bestandsplan: je nach Aufgabe als Uraufmaß, Zwischenaufmaß,
Schlussaufmaß, Leitungsplan oder Planungsgrundlage für
LandschaftsArchitekten und Ingenieure.
Dachgarten
Wem die Pflege eines Gartens über den Kopf
wächst, der schaffe sich eine Dachterrasse an: das schönste
Zimmer der Wohnung liegt im Freien! Sorgfältig organisiert und
strukturiert, dem Lauf der Jahreszeiten und Tageszeiten mit Sonne und
Schatten angepasst, lässt es sich mit Wasser, Blütenduft und
Farben ganz individuell und angenehm einfach Sein.
Duftgarten
fruchtig, herb, süßlich, betörend, fein,
überwältigend...Düfte von Blüten oder auch
Blättern steigen uns in die Nase und lassen uns innehalten. Am
Wegesrand oder an der Terrasse, in der Laube oder am Teich, am
frühen Morgen, in der heißen Mittagssonne oder abends in der
Dämmerung: mit Wissen und Geschick lässt sich Ihr Garten in
ein Paradies für Nase und Seele verwandeln: dafür sind wir
da, Ihre Gartenplaner.
Entwurf
Erarbeiten der endgültigen Lösung der Planungsaufgabe
(System- und Integrationsplanung) § 15 HOAI
Familiengarten
Was passiert mit dem Sandkasten, wenn die Kinder Fußball
spielen, was wird aus der Schaukel, wenn sie motorisiert in die Welt
ziehen? Gärten im Laufe der Gezeiten lassen sich planen: aus dem
Sandkasten wird ein Wasserbecken, aus der Schaukel ein üppig
blühendes Pflanzgerüst, aus dem Fußballrasen ein
Schwimmteich in Ergänzung zur Sauna....
Gießrand
Der Gießrand wird um neugepflanzte Gehölze herum
angelegt: der Radius entspricht der Baum- bzw. Strauchkrone, er muss
hoch genug sein, um gut Wasser fassen zu können. Neugepflanzte
Gehölze brauchen in den ersten beiden Standjahren sehr gute
Wasserversorgung, weil ihr Feinwurzelwerk noch nicht ausgereift ist. Je
größer die Neupflanzung, je wärmer das Wetter, je
länger die Trockenperiode, desto höher der Wasserbedarf.
Wichtig: auch wenn es lächerlich klingt, gerade bei
immergrünen Gehölzen ist die Wasserversorgung im Winter und
bei Bodenfrost von großer Bedeutung. Grüne Blätter
betreiben Assimilation und benötigen dafür Wasser!
GIS
Geographisches Informations-System. Ein Geografisches
Informationssystem (GIS) ist ein Informationssystem, mit dem
„raumbezogene Daten digital erfasst und redigiert, gespeichert
und reorganisiert, modelliert und analysiert sowie alphanumerisch und
graphisch präsentiert werden.“
Mit Hilfe von GIS werden Geodaten (z.B. digitale Karten und Pläne)
- erfasst und bearbeitet - gespeichert und verwaltet - analysiert und
recherchiert - anschaulich dargestellt. GIS ermöglicht das
Arbeiten mit digitalen Landkarten und Plänen!
GPS Kurzform für NAVSTAR GPS. NAVigatin System with Time And Ranging Global Positioning System
Grünkataster
Das Grünkataster ist ein Freiflächenplan, der Auskunft
gibt über Größe und Lage der unterschiedlichen
Grünflächen (Pflanzung-Rasen); der versiegelten Fläche
und weiterer Belagsflächen.
Im Allgemeinen sind das Fallschutzbeläge
(Holzhäcksel-Kies-Sand; etc.); Brachflächen; und
Sportflächen (Aschebahnen).
Je nach Objekt interessieren auch beispielsweise Schnitthecken; Arten
der Versiegelten Flächen (Naturstein-Asphalt-Betonplatten, etc.)
oder die Baumstandorte (Baumkataster).
Das Grünkataster gibt dem Besitzer-meist sind das Kreise oder
Gemeinden-Aufschluss darüber, welches Pflegebudget er für die
Grünflächen einzuplanen hat.
HOAI HonorarOrdnung für Architekten und Ingenieure
Laube
viel zu oft verwandeln sich Gärten in Sammelplätze
für Überflüssiges und dann wird im Baumarkt gerne ein
Gartenhäuschen gekauft, damit man/frau es darin verstecken kann.
Ist der Garten nicht zu schade für solch eine Beleidigung unserer
ästhetischen Wahrnehmung? Sollten wir uns nicht daran erinnern,
dass der Garten ein Ort der Muße und des Wohlbefindens ist? Ein
Reich für Seele und Geist? Wie wäre es also, die gute alte
Gartenlaube wieder zu entstauben und einen Platz, behütet und
beschattet, offen und luftig, aber doch vor Einblicken geschützt,
mit Blüten von Rosen und Clematis und Jelängerjelieber
übersät, einzurichten für unseren Geist und unsere
Seele? Eine Laube...!
Lichtplanung
Im Winter ist der Garten kalt, dunkel und grau – keine
Augenweide mehr? Dann ist es Zeit, aus dem Garten mit Formen,
Kontrasten und Strukturen ein Winterbild zu malen: Licht setzt es in Szene
und vom warmen Wohnzimmersessel aus ist es mit einem Glas Grog sehr
angenehm zu erleben. Bewegung bringen Bambus, Gräser und
natürlich die gefiederten Gäste ins Bild.
Mulch
....ist die Schicht, die über die Beetflächen
aufgetragen wird: Mulch kann einerseits aus Baumhäcksel bzw.
Baumrinde in verschiedenen Körnungen bestehen, grobes Material bei
Sträuchern und Bäumen, feines bei Stauden und Gräsern,
oder aus Kies. Eine Mulchschicht schränkt die Verdunstung des
Wassers in der Erde ein, so dass die Beete länger feucht bleiben,
zum anderen verteilen sich Regentropfen beim Aufprall auf die
Mulchteilchen in viele kleine und feinere Tröpfchen und verhindern
auf diese Weise ein Verschlämmen des Bodens und schützt die
Bodenstruktur. Mit der Zeit kompostiert die Mulchschicht aus
Rindenmaterial und muss erneuert werden: sie trägt auf diese Weise
zur Bodenverbesserung bei.
Pflanzplan
gehört zur Ausführungsplanung: meist im Maßstab 1
: 50 oder auch 1 : 20. Zum Plan gehört eine Pflanzenliste mit
Angaben der vollständigen botanischen Bezeichnung, des deutschen
Namens und z.B. zur Blütezeit, Wuchshöhe, Blatteigenschaften,
Größe und Pflanzqualität
Schnitthecke
Alle Pflanzen, die nach einem Schnitt vielfältig und
wuchsfreudig wieder austreiben, eignen sich gut als Schnitthecken:
immergrüne wie z.B. Liguster, Eibe, Thuja, Kirschlorbeer und
laubabwerfende wie Hainbuche und Rotbuche
Schrittmaß
Nach dem Merkblatt für Treppen gilt als mittlere
Schrittlänge beim Gehen auf waagerechtem, ebenen Boden 63 cm, auf
Teppen bezogen ergibt sich als Beziehung zwischen Schrittlänge,
Auftritt und Steigung die Schrittmaßformel: Auftritt + 2 x
Steigung = 63 cm
Schwimmteich
Ein Schwimmbad ist zu steril, der chemisch-technische Aufwand
hoch und im Winter kein Anblick. Ein Teich macht Arbeit und lässt
sich nicht nutzen. Der Schwimmteich verbindet das Angenehme mit dem
Nützlichen: eine Freude für Klein und Groß hält
sich der Pflegeaufwand in überschaubaren Grenzen.
Stauden
Sind Pflanzen, die im Winter ihre Blätter und Stengel
"einziehen" bzw. die absterben. Die Pflanzen überwintern mit ihren
unterirdischen Teilen und treiben im Frühjahr wieder aus.
Vorentwurf
Erarbeiten der wesentlichen Teile einer Lösung der
Planungsaufgabe (Projekt- und Planungsvorbereitung) § 15 HOAI
Wassergarten
Hauptelement ist hier das Wasser: statt Rasen gibt es
Teichflächen und Wasserläufe, Stege und Wasserfälle,
feuchtigkeitsliebende Stauden und immer etwas Lebendiges zum Schauen
und Genießen.